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AN: Patric Sullivan
VON: Ed Postma
DATUM: 19. Januar 1983
Thema: ANALYSE DES BRITT/YAGER SYSTEMS
Es steht
außer Frage, dass das in der Überschrift genannte System
allumfassend ist. Es ist das einzige innerhalb des Amway-Geschäfts
verwendete System, das
versucht, den Unternehmern Sicherheit zu geben. Auch wenn, abhängig von den
Persönlichkeiten der beteiligten Diamanten, unterschiedliche
Ausprägungen existieren, gibt es dennoch gewisse Grundprinzipien,
die bei allen gleich sind. Nachfolgend finden Sie einige
von diesem System genutzte Arbeitsmethoden.
- Beziehungen. Im Gespräch mit Direktberatern und
Diamanten aus dieser Organisation ist oftmals zu hören,
dass man sich in dem Stadium befindet, innerhalb der Downline
Freundschaften zu schließen. Freundschaftliche Beziehungen
stehen im zentralen Mittelpunkt des Geschäfts dieser Sponsorenlinie,
da sie einen beträchtlichen Teil an Loyalität und Abhängigkeit
von dieser Linie mit sich bringen. Loyalität und
Abhängigkeit sind die entscheidende Zielsetzung dieses "Systems."
- Beziehungen innerhalb der Sponsorenlinie. Im Gegensatz
zu direkten Geschäftsbeziehungen wird die Sponsorenlinie
an sich entwickelnden Freundschaften partizipieren.
Wenn ein neuer Händler für diese Sponsorenlinie gewonnen
wird, dann wird ihn der nächsthöhere Direktberater einarbeiten.
Dies ist aus zwei Gründen so: Zum einen wird, meist
wegen der Art des Geschäftsaufbaus, der Direktberater
derjenige gewesen sein, der dem neuen Händler den Vergütungsplan
erklärte. Zum anderen unterstützt ihn der Direktberater
immer wieder "beim Aufbau". Er wird dadurch
zu einer Person, der man vertrauen kann und der man
nacheifern möchte. Diese Methode wird in Schulungen
und Meetings permanent verbessert. Zusätzlich wird
innerhalb der Sponsorenlinie geschult, dass scheiternde
Direktberater in aller Regel mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes in
nur einer ihrer Linien hatten. Es wird neuen Beratern
versichert, dass ihnen ihre Upline dabei hilft, Direktberater
zu werden. Die verwendete Methode erlaubt es der Upline,
Direktberater in einer ihrer Linien als eigenständige
Gruppe arbeiten zu lassen. Sie unterstützen den Distributor
immer wieder im Aufbau der Organisation, wobei sich
Beziehungen zu den übergeordneten Direktberatern entwickeln.
Dies wird getan, um die Loyalität innerhalb der Organisation zu
festigen. Sollte ein Direktberater scheitern und sich entschließen, seine eigenen
Wege zu gehen, dann werden die aufgebauten Beziehungen
zur Upline jede Selbstständigkeit verhindern.
Es
ist in dieser Sponsorenlinie auch üblich, immer wieder zu schulen, dass die
Beziehungen innerhalb einer Sponsorenlinie heilig sind. Distributoren wird beigebracht,
dass sie ohne einen übergeordneten Diamanten oder
eine übergeordnete Support-Struktur nicht in der Lage
sind, das Geschäft aufzubauen. Wenn Direktberater
mit dieser Struktur brechen, wird ihr Geschäft unvermeidlich
zurückgehen. In vielen Fällen wird ihr Geschäft
schließlich ganz verloren gehen, weil sie glauben,
die Liebe und das Vertrauen der Sponsorenlinie verletzt
zu haben. In den letzten drei Jahren ist dies im
Nordwesten mindestens dreimal passiert. Deshalb
wird durch den Aufbau einer Freundschaft auch eine
Abhängigkeit geschaffen. Es ist dieser Aspekt der
Methodik, der die Vorwürfe der "Bewusstseinskontrolle"
zuließ.
Innerhalb der Sponsorenlinie werden
die Händler bei jeder Gelegenheit geschult, all
das zu tun, wozu sie ihre Sponsorenlinie aufgefordert
hat. Es gibt keinen Freiraum für Individualität oder
Kreativität. Ihnen wird bei jeder Gelegenheit beigebracht, dass es keinen Bedarf
an Kreativität gibt, da die Sponsorenlinie die Antworten
für sie bereithält. Die für die Händler getroffenen
Entscheidungen basieren auf der Art und
Größe des Geschäfts. Mit der Zeit erkennt
ein Distributor, dass er dem Rat seines übergeordneten
Direktberaters, Smaragds oder Diamanten vertrauen
kann. In Wirklichkeit ist ein Direktberater, der
Diamant wurde, keinesfalls frei, um seinen eigenen
Wünschen nachzugehen. In finanzieller Hinsicht vertraute
mir kürzlich ein neuer Diamant aus der Puryear-Organisation
an, dass er sich für den Kauf eines Hauses die Zustimmungen
von Ron Puryear und Bill Britt einholen musste.
Absolut nichts wird dem Zufall oder der Kreativität
überlassen. Wenn jemand kreativ ist, gibt es immer
die Möglichkeit des Versagens, und damit ihr Geschäft
glaubwürdig wird, kann kein Fehlschlag erlaubt werden.
- Beziehungen mit anderen Sponsorenlinien.
Dieser Abschnitt des Memorandums könnte auf das
eine Wort KEINE zusammengefasst werden: Distributoren
wird permanent geraten, innerhalb des Amway-Geschäfts
absolut keine Beziehungen zu welchen Personen auch
immer zu haben, mit Ausnahme ihrer übergeordneten
Organisation. Sie dürfen nur das lesen, was ihnen
von ihrer Sponsorenlinie zur Verfügung gestellt
wird. Sie dürfen keine Audio-Kassetten hören und
keine anderen Informationen aus irgendwelchen Quellen
erhalten als die von ihrer Sponsorenlinie. Wenn
sie Informationen aus anderen Bereichen erhalten
möchten, sind sie durch ihre Sponsorenlinie vollkommen
isoliert. Man gibt ihnen einfach als Begründung,
dass es bei Amway keine andere erfolgreiche Sponsorenlinie
gibt. Es wird ihnen permanent beigebracht, dass
ihre Sponsorenlinie zwei Drittel des Jahresumsatzes
von Amway macht. Um sicherzustellen, dass die Effizienz der Isolation
verstärkt wird, hat die Sponsorenlinie alternative
Informationsquellen zur Verfügung gestellt, damit
die Organisation der Distributoren vom Unternehmen
unabhängig ist. Von den Informationsmaterialien
wird jeder Hinweis auf andere Sponsorenlinien oder
Erfolgstypen bei Amway entfernt. Auch wenn es uns schwierig erscheinen mag, zu glauben, dass Menschen sich
eine solche Art
der Pression gefallen lassen, ist bei den neuen Händlern und deren Einstellung
zum Geschäft sehr viel Unsicherheit vorhanden. Indem
diese Sponsorenlinie den neuen Händlern eine Sicherheit
bietende organisierte Struktur liefert und mit der
Zusicherung, dass er für Informationen nirgendwo
hingehen muss, isoliert diese Sponsorenlinie ihre
Händler effektiv von anderen.
- Beziehungen
zum Unternehmen.
Für die meisten neuen Händler ist das Unternehmen
ein völliges Rätsel. Obwohl sie dem Unternehmen
gegenüber einen Antrag unterschrieben haben, in
dem sie vertraglich zustimmten, festgelegten Direktoren
zu folgen, erlaubt diese Sponsorenlinie keinerlei
Kommunikation zwischen dem Händler und dem Unternehmen.
Da dessen Informationsquelle konsequent seine Upline
ist, gibt es für einzelne Händler keine Notwendigkeit,
solch eine Beziehung aufzubauen. Schon in der Vergangenheit
hat diese Sponsorenlinie das Unternehmen als einen
Hemmschuh für ihr Wachstums angesehen. Wegen der
erbittert verfochtenen Unabhängigkeit seiner Direktberater,
Smaragde und Diamanten wird das Unternehmen auch
heutzutage als Hindernis angesehen. Es gibt Unsicherheiten
zu der Art und Weise, wie das Unternehmen mit den
Herausforderungen an die Händlerorganisation umgeht.
Erstens hat diese Organisation nicht das Gefühl,
dass das Unternehmen die Auswirkungen des Geschäftsaufbaus
auf den Menschen verstehen kann. Sie glaubt, dass
niemand in diesem Unternehmen ganz auf ihre Bemühungen
vertraut, das Geschäft und die Organisation aufzubauen.
Dies gilt sogar für Rich und Jay. Sie glaubt, dass
Rich und Jay das Verständnis dafür fehlt, was heutzutage
zum Aufbau des Amway-Geschäfts notwendig ist. Zweitens
ist diese Organisation unsicher, welchen Kurs das
Unternehmen einschlägt. Es existiert das permanente
Gefühl eines Wettbewerbs mit dem Unternehmen. Zudem
sieht diese Organisation das Unternehmen wegen dessen
Geschäftspraktiken als ruderloses Schiff an. Bei
jedem Kurswechsel des Unternehmens glauben sie,
dass dieser die neuen Händler verwirrt. Dadurch
demotivieren sie ihre Händler, sich an irgendeiner
Großveranstaltung des Unternehmens zu beteiligen.
Zudem gibt das Unternehmen auch den Erfolg anderer
Sponsorenlinien bekannt. Dieses System erlaubt nicht,
mit anderen als der systemeigenen Methode Erfolg
zu erzielen.
Diese
Organisation hat auch das Gefühl, dass das Unternehmen
die zu einem Geschäftsaufbau notwenige Zuneigung
und Sorge nicht zeigen kann. Das hat mit den Beziehungen
zu tun.
Sie hat die Empfindung, dass eine Beziehung nur
auf einer paritätischen Basis oder durch den Geschäftsaufbau
aufgebaut werden kann. Sie glaubt auch, dass wegen
der Größe des Unternehmens eine effektive Kommunikation
nicht immer gewährleistet ist. Sie würde es bevorzugen,
wenn diese Kommunikation zwischen dem Unternehmen
und den Diamanten stattfinden würde, da Direktberater
ja noch immer empfänglich für Konfusion sein könnten.
Man fühlt sich auch durch den Papierkram des Unternehmens
belastet. Ihr Ziel ist es, das Geschäft so weit
als möglich zu vereinfachen.
In
den Worten eines Diamanten aus dem Nordwesten: "Das
Unternehmen sollte Produkte herstellen und sich
raushalten." Dies drückt aus, welche Beziehung
sich dieser Diamant zum Unternehmen wünscht. Auch
wenn dies für viele Händler ein extremer Standpunkt
ist, ist eine solche Aussage häufig zu hören, da
sie ehrlich glauben, dass das Unternehmen keinesfalls
motiviert. Durch meine Beobachtungen bin ich zu
dem Urteil gekommen, dass sie weder bessere Veranstaltungen
durchführen noch eine vergleichbare Art
der Motivation bieten können. Jedoch führen Versuche, das
Unternehmen davon zu überzeugen, sich aus dem Motivationsgeschäft
herauszuhalten, zu zweierlei: erstens wird die Firma
weiter isoliert, zweitens wird ihnen dadurch ermöglich,
ein Motivationsgeschäft mit nur wenig oder überhaupt
keiner Konkurrenz zu betreiben. Ein weiterer Punkt
ist, dass in einigen Fällen Leute geschult werden,
das Geschäft missbräuchlich zu betreiben. Ein Unternehmensrepräsentant,
der einen Direktberater in der Ausübung bestimmter
Praktiken stoppt, führt innerhalb dessen Organisationen
zu Konfusion und zum Zusammenbruch des aufgebauten
Vertrauensverhältnisses. Durch Auswertung der
in deren Geschäft eingesetzen Techniken kann nachgewiesen werden,
dass ihnen die Isolation vom Unternehmen tatsächlich Probleme verursacht hat.
In
der Zusammenarbeit dieser Sponsorenlinie mit dem Unternehmen
haben in einigen Fällen von Korrekturen die durchgeführten Massnahmen
statt Verständnis nur Animositäten hervorgerufen.
Auch dies hat zu einer Belastung der Beziehung geführt.
- Zusammenfassung.
Im Hinblick auf Beziehungen hat diese Organisation
kontinuierlich versucht, zu allen
Facetten des Geschäfts eine isolierte Sichtweise
zu schaffen. Dieser Isolationismus ist eine echte Gefahr, da
die Loyalität und das Vertrauen der Distributoren und der Direktberater auf
einigen ausgewählten Einzelpersonen ruhen. So diese ausgewählten
Personen gehen, dann wird auch deren Organisation
gehen.
- Motivation. Wenn es irgendeine größere
Diskussion mit den Diamanten gibt, die
dieses System verwenden, wird deutlich, dass, obgleich sie um ihre Amway-Zugehörigkeit
wissen, sie das Geschäft mit den Tools als ihr persönliches Geschäft betrachten. Ich denke, es
steht außer Frage, wo
das große Geld verdient wird. Im Geschäft mit den Tools liegt auch ihre primäre
Loyalität. Danach gefragt,
wird ein Diamant dieser Organisation erklären, dass
er im Motivationsgeschäft tätig ist und dass sein Amway-Geschäft
ohne das Motivationsgeschäft nicht möglich sein würde.
Es hat sich also eine eigenartige Beziehung entwickelt.
Das Motivationsgeschäft könnte nicht ohne das Amway-Geschäft
existieren, dennoch glauben diese Diamanten allen Ernstes,
dass ihr Amway-Geschäft ohne das Motivationsgeschäft
unmöglich ist. Mehrere Diamanten dieser Gruppe haben
mir gegenüber eindeutig erklärt, dass sie aus diesem
Geschäft aussteigen werden, sobald irgendetwas unternommen
wird, das sich auf das Motivationsgeschäft negativ auswirkt.
Ihr Motivationsgeschäft gliedert sich in 5 Kategorien.
Drei dieser Kategorien stehen in keinerlei Bezug zum
Geschäft als solches.
- Kassetten
und Bücher. Wenn wir dieses Motivationsgeschäft betrachten, ist die erste
Kategorie, die Besorgnis erregt, der Bereich der Kassetten und Bücher. Diese Produkte werden durch die Sponsorenlinie
ohne Beachtung der Richtlinie Nummer 4 verkauft.
Als Beispiel möchte ich die 'World Wide Dream Builders'
aus dem Nordwesten schematisch darstellen.
Aktuell:

Für Tools:

Jeder der dargestellten Diamanten
handelt mit den Smaragden und Direktberatern seiner
Downline. Die interne Arbeitsweise bezüglich des
Kassettengeschäfts ist gut dokumentiert. Dabei erhält
jeder Level eine Handelsspanne auf die Kassetten,
dem Direktberater wird dabei die größte Spanne eingeräumt.
Der Grund liegt in der Tatsache, dass Direktberater
die Rückgabe von Waren verursachen. Zudem sind sie
- weil sie im Allgemeinen nur eine Linie unter sich
haben - in ihrem Amway-Geschäft nicht profitabel.
So ersetzt auf diesem Level das Geschäft mit den
Tools das Amway-Geschäft.
- Zusammenkünfte. Obwohl das Unternehmen entschieden hat, dass Meetings
keine Produkte sind,
glaubt diese Sponsorenlinie, dass diese ein Teil des Motivationsgeschäfts sind.
Ein großer Teil des Geldes, das durch das Motivationsgeschäft angehäuft wird,
kommt von Veranstaltungen. Obgleich Diamanten den größten Prozentsatz der Profite
einstreichen, beginnen auch die Smaragde, auf diese
Art Einnahmen zu erzielen. Zudem erhalten
Diamanten und Smaragde Honorare für ihre Reden bei solchen Anlässen. Es ist nicht
ungewöhnlich, dass die Gewinne aus solchen Meetings 25.000 bis 50.000 Dollar
pro Wochenende oder 250.000 Dollar für eine Abendveranstaltung
der gesamten Organisation übersteigen.
Dies
stellt eine weitere Verletzung von Richtlinie Nummer
4 dar. In allen Fällen, in denen Händler mit anderen
Sponsorenlinien in Kontakt kamen, geschah dies durch
Einladungen zu Großveranstaltungen.
- Zubehör. Dieser Bereich des Motivationsgeschäfts wird als solches nicht anerkannt. Jedoch
sind bei den Großveranstaltungen Verkäufer für andere Produkte anwesend, zum
Beispiel für Schmuck, Kleidung und Autos. Dieses Zubehör
wird den Händlern zugänglich gemacht, damit sie erfolgreich aussehen können.
Es gilt als extrem wichtig, dass Diamanten materiellen Erfolg im Geschäft
vorzeigen. Obgleich ich nicht absolut sicher sein kann, ist meine Annahme dennoch
begründet, dass die Personen, die diese Veranstaltungen
durchführen, ihren Anteil an allen dort getätigten
Verkäufen erhalten.
- Beratung. Die Beratung ist ein gemeinnütziger und wichtiger
Teil des Motivationsgeschäfts,
einfach weil da Beziehungen aufgebaut werden. Die kontinuierliche Beratung durch
die Upline verursacht Abhängigkeit. Wegen der
Wechselwirkung von Beratungsleistungen und der
für das Motivationsgeschäft getroffenen Entscheidungen
ist sie ein Teil des Motivationsgeschäfts.
- Aufstieg. Der
Aufstieg im Amway-Geschäft wird als ein wichtiger
Bestandteil des Motivationsbereiches angesehen.
Es ist wichtig, den Erfolg, den das System (nicht
das Amway-Geschäft) ermöglicht, zu demonstrieren.
Meist steht die vom System entworfene Art des
Aufstiegs konträr zur Bereitschaft, für das
Geschäft zu arbeiten. Wenn ein Diamant einen
Diamanten sponsert, dann darf der zweite Diamant
nicht vor dem ersten Diamanten Doppel-Diamant
werden. Solche Vorgehensweise wird von einer
Selbstgefälligkeit hervorgerufen, die den Wunsch,
anderen zu helfen, konterkariert. In Bezug auf
das Motivationsgeschäft verursacht dies auch
Angst. Obgleich ein Schema entwickelt worden ist, damit
nachgeordnete Diamanten ihren angemessenen Anteil erhalten, gibt es einige
Besorgnis wegen nachgeordneten Doppel-Diamanten.
Zusammenfassung
Es gibt ein primär wirtschaftliches Interesse an der Arbeit im Motivationsgeschäft.
Alle Aktivitäten seitens des Unternehmens, die einen
Konflikt oder eine Konkurrenz zu diesem Geschäft hervorrufen,
können eine Aufspaltung verursachen. Dieses Geschäft
wird aus den nachfolgenden Gründen an sich selbst scheitern:
- Rechte der Direktberater.
Die Menschen betrachten das Amway-Geschäft
differenzierter. Ein Teil der Kultivierung hängt
damit zusammen, dass Amway kein "Hinterzimmer"-Geschäft
mehr ist. Viele Menschen haben davon gehört und
haben darüber gesprochen. Die größte Angst der Diamanten
dieses Systems ist, dass Direktberater Rich's
Reden ernst nehmen, zu einem "kleinen Napoleon"
werden und die Fähigkeit verlieren, das Motivationsgeschäft
in die Downline zu portieren. Dies ist schon mehrfach
passiert und könnte noch viel öfter geschehen.
- Gier. Ein
dauerndes Versprechen an alle Direktberater dieses
Systems ist, dass sie alle mit den Diamanten des
heutigen Systems (finanziell) gleichziehen
oder diese sogar übertreffen werden. Das wird eventuell
nicht immer möglich sein. Es gab bereits Anfechtungen
durch nachgeordnete Diamanten, und nun beginnen
Doppel-Diamanten auszusteigen, was die Kontinuität
des Systems weiter beeinträchtigt. Wenn sich jemand
dazu auserkoren fühlt, dann kann er aussteigen und
[mit seiner Downline] seinen eigenen Weg ohne die
Sponsorenlinie gehen. Die Loyalität, das Vertrauen und die Zuneigung wären
bereits aufgebaut. Egoismus könnte das traditionelle System zerstören. Das System hat
so sehr zum "Sponsern" ermutigt, dass in vielen Fällen die Führungskraft
in der Downline
intelligenter, ehrgeiziger und weniger selbstgefällig ist als die Upline.
- Das
Motivationsgeschäft ist illegal. Wenn ich das System
des MLM verstehe, gibt es bestimmte Parameter, die seine
Legalität bestätigen. Anders als die Koscot-Marketingmethode vertreibt
das MLM ein Produkt an einen Endverbraucher außerhalb der
Geschäftsstruktur, d.h. an einen Kunden. Obwohl das Amway-Geschäft (ohne Frage)
legal ist, das Geschäft mit den Tools ist es (meiner Einschätzung nach) nicht:
- Es
ist ein Pyramidensystem. Es verkauft nur an
Beteiligte innerhalb der Struktur.
- Es
verstößt möglicherweise gegen Steuergesetze.
Es ist schwer festzustellen, ob die Verkaufs-Steuern
(besonders im Staat Washington) korrekt abgeführt
werden oder nicht.
- Es
besteht eine echte Gefahr für Front-end
Loading ohne schützende Rücknahmegarantien.
Dies ist schon vorgekommen (Mackey). Es wird
wieder vorkommen.
- Es
könnte als Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Verhältnis
ausgelegt werden.
- Es
ist keine Kaufsmöglichkeit der freien Marktwirtschaft.
Ein Direktberater innerhalb der Downline darf
nicht mit einem übergeordneten Diamanten konkurrieren.
Das
Motivationsgeschäft wird größer als erwartet. Tatsächlich möchte sich keiner der Hauptbeteiligten
damit im Detail befassen. Durch echtes Anspornen wird
dieses Geschäft scheitern.
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